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DER BRAUMEISTER AUS LEIDENSCHAFT WIRD HEUTE 80

 
 
 

 
Gustav Bauhöfer blickt auf erfolgreiche Berufsjahre zurück und schwört auf den Heimatgedanken
 
 
 
Gustav Bauhöfer, Diplom-Braumeister und Bierbrauer mit reichem Erfahrungsschatz feiert am heutigen Mittwoch, 13. März seinen 80. Geburtstag. Noch heute schlägt sein Herz fürs Ulmer Bier aus der traditionsreichen Familienbrauerei. „Bier braucht Heimat“ ist auch heute noch sein Credo, wenn es um den Biergenuss geht. Tief verwurzelt im Renchener Ortsteil Ulm genießt er zusammen mit seiner Frau Dietlinde den Lebensabend.
 
„Ich bin noch gut drauf, das ist das Wichtigste“, resümiert der rüstige Rentner sein immer noch sehr aktives Leben. Über 50 Jahre lang hat der Diplom-Braumeister den Geschmack der Ulmer Biere geprägt. Auch heute rät er seinem Nachfolger, Schwiegersohn Alexander Schneider, die Traditionsbiere des Hauses zu pflegen. „Bei allen Trendbieren dürfen wir die Traditionen nicht vergessen.“ Mittlerweile ist die fünfte Generation der Bauhöfers am Start. Tochter Elisabeth ist für die Qualitätsprüfung zuständig und ihre Cousine Katharina Waldhecker sammelt als Betriebswirtin im kaufmännischen Bereich erste Erfahrungen. „Auch mein Cousin Eugen Bauhöfer und ich standen früh in der Pflicht, weil wir früh unsere Väter verloren haben“, erinnert sich Gustav Bauhöfer.
 
Gustav Bauhöfer ist ein waschechter Ulmer. Hier aufgewachsen und zur Schule gegangen, machte er nach dem Abschluss des Jesuiten-Kollegs Sankt Blasien zunächst eine Lehre im elterlichen Brauereibetrieb zum Brauer und Mälzer. Es folgten Gesellenjahre in der Brauerei Fiege in Bochum und der Brauerei Schwarz in Zusmarshausen, beides auch heute noch angesehene Brauereien mit einer ähnlich traditionellen Historie wie die Familienbrauerei Bauhöfer. Die höheren Weihen zum Diplom-Braumeister erhielt er an der Technischen Universität München Weihenstephan. Mit dem Studium zum Wirtschaftsingenieur am Oskar von Miller Politechnikum in München setzte er noch eins drauf. In diesen Jahren lernte er auch seine spätere Frau Dietlinde Aufhammer kennen. Zusammen ging das Paar zurück nach Renchen-Ulm in die Familienbrauerei, wo Gustav Bauhöfer zusammen mit Cousin Eugen Bauhöfer in die Fußstapfen der Väter trat.
 
In den Jahren seiner Tätigkeit hat er die Brauerei nach und nach modernisiert. Kellerei, Sudhauserweiterung zur doppelten Leistungskraft mit EDV-Steuerung und Neubau einer ausgelagerten Logistikhalle sowie Erneuerung der Flaschenfüllerei mit Packmaschinen und Flaschenreinigungsmaschine inklusive Transportanlagen waren nur einige Meilensteine im Zuge der zahlreichen Modernisierungen unter seiner Ägide. Die Qualität der Biere stand und steht auch heute an erster Stelle in der Produktion. Braugerste aus der Region und damit auch den ständigen Kontakt zu den Landwirten im Ried oder im Schwarzwald sorgen dafür, dass nur beste Materialien Verwendung finden.
 
„Bier ist ein Kommunikationsgut“ weiß Gustav Bauhöfer auch um die guten Wirte, die „unser Bier verzapfen.“ Lag der Anteil des Fassbieres früher bei bis zu 70 Prozent, steht dieser heute bei 30 Prozent und 70 Prozent Flaschenanteil. Der Markt ist härter geworden, aber mit Bauhöfers Oktobergold und Bauhöfers Schwarzwaldmarie ist es gelungen, auch über regionale Grenzen hinaus in die Märkte zu kommen, freut sich der altgediente Braumeister. Der Verbraucher schätze heute das regionale Produkt mehr denn je. Noch heute macht Gustav Bauhöfer Betriebsführungen und zeigt Vereinen, Freundeskreisen nun Verwandtschaften die Brauerei. „Pro Jahr haben wir bis zu 150 Besichtigungen. Das sind für uns wichtige Multiplikatoren.“ Der Erfolg der Familienbrauerei ist mit 105 Goldmedaillen bei DLG-Prämierungen eindrucksvoll manifestiert.
 
Nach wie vor ist der Jubilar im Ulmer Männergesangverein Concordia aktiv. „Hier war unser Urgroßvater Mitbegründer.“ Zu seinem Geburtstag wünscht er sich nur die gute Gesundheit und die gewohnten Genussreisen mit seiner Frau in die Berge. Auf Geschenke will er gänzlich verzichten. Spenden für den Förderverein krebskranke Kinder Freiburg e.V. sind willkommen. Dazu steht ein Sparschwein bereit.




 


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